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Herakles

Herakles wurde von Hera in einen Zustand der Raserei versetzt. Er war so von Sinnen,daß er vor den Augen seiner gattin Megara und seiner greisen Mutter Alkmene seine geliebten Söhne tötete.Nachdem er endlich von seiner furchtbaren Krankheit genesen war, entschloss er sich, den Rar des Zeus zu folgen und begab sich nach Mykene zu König Eurystheus. Dieser gab ihm nacheinander zwölf Aufträge, von denen jede so gefahrvoll war, daß nach Meinung von Eurystheus sie nur mit dem Tode von Herakles enden mußte.

1. Aufgabe.

Er sollte das Fell des Nemäischen Löwen nach Mykene bringen.Das Untier ernährte sich nur von Menschenfleisch und widerstand jeder menschlichen Waffe. Herakles besiegte den Löwen nur mit seiner Muskelkraft, indem er ihn erwürgte.Nun hatte er auch noch die Schwierigkeit dem Löwen das Fell abzuziehen.Mit herkömmlichen Waffen war dies unmöglich.Bis er es mit den Krallen des Löwen versuchte.Nun konnte er dem Untier das Fell abziehen. So kehrte er als Sieger nach Mykene zurück.

2. Aufgabe.

Herakles tötete die neunköpfige Hydra.Diese Lernäische Hydra war eine riesengroße Schlange, die mit neun Köpfen ausgestattet war und in den Sümpfen von Lerne lebte.Für jeden abgeschlagenen Kopf wuchsen ihr zwei neue nach und der neunte Kopf war sogar unsterblich.Er machte sich mit seinem Neffen Joloas auf den Weg.Während er einen Kopf abschlug, sollte sein Neffe die abgeschlagene Stelle mit Feuer ausbrennen, um somit verhindern,daß sich ein neuer Kopf bildete.Nun fielauch der unsterbliche Kopf herunter. Er vergrub ihn und wälzte einen mächtigen Felsbrock darauf.Dann tauchte er seine Pfeile in die giftige Galle des Riesenwurms und kehrte nach Mykene zurück.Doch weil Joloas ihm geholfen hatte erkannte Eurystheus diese Augabe nicht an

3. Aufgabe.( Ersatzaufgabe ,weil Eurystheus sie nicht anerkannte)

Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh.

Dieses Tier war der Jagtgöttin Artemis geweiht.Es konnte so schnell laufen,daß ihr kein sterblicher folgen konnte . Über ein Jahr lang verfolgte Herakles die Hirschkuh, bis es ihm schließlich gelang die Hirschkuh mit seinem Pfeil zu lähmen.So kehrte er nach Mykene zurück.

4. Aufgabe.

Einfangen des Erymanthischen Ebers.Er stöberte ihn aus dem Dickicht und hetzte ihn im tiefen Schnee müde und warf ihm dann eine Schlinge über.Das gefesselte Ungeheuer brachte er dann nach Mykene.Eurystheus war über den Anblick so erschreckt, daß er sich in einem fass versteckte. Ganz Mykene lachte über ihn.

5. Aufgabe.

Reinigung der Ställe des Königs Augias.Für diese Aufgabe hatte er nur ein Tag Zeit.Augias besaß dreitausend Rinder und die Ställe waren seit Jahren nicht mehr ausgemistet worden.Herakles riß mit seinen Kräften die Grundmauern des großen Stalles ein, und ließ dann die schnellfließenden Flüsse Alpheios und Peneios einströmen.So wurde der Mist an einem einzigen Tag ausgespült.Wieder wurde die Arbeit nicht anerkannt,weil Augias ihm zur Belohnung den zehnten Teil seiner Rinder versprach.

6. Aufgabe.

Die Vertreibung der Stymphalischen Vögel.Das waren menschenfressende Vögel, die in den Sümpfen von Stymphalos hausten Ihre Federn konnten sie wie Pfeile abschießen und mit ihren Schnäbeln sogar eherne Panzer zerfetzen.Er machte sich auf in die sumpfigen Wälder, wo er sich ihnen ratlos gegenüber stand.Da half Pallas Athene, sie gab ihm eherne Klappern,womit er sie aufscheuchen konnte.Dann schoß er eine nach dem anderen ab.Was nicht getroffen wurde, verließ für immer die arkadische Landschaft.

7. Aufgabe.

Die Bändigung des Stieres des Königs Minos.In Kreta angekommen, gelang es ihm bald den Stier zu überwältigen.Er brachte ihn gefesselt nach Mykene,so das er die Ebenen um Marathon so lange unsicher machte und verheerte, bis Theseus ihn bändigte.

8. Aufgabe.

Die Bändigung der wilden Rosse des thrakischen Königs Diomedes.Weithin waren die Wildheit dieser Tiere berüchtigt, nur mit eisernen Ketten konnten sie an den Krippen gehalten werden.Diomedes fütterte sie mit den Leichen erschlagender Fremder.Einige Gefährten begleiteten Herakles zu Schiff nach Thrakien.Sie bemächtigten sich des Königs und warfen ihn selbst den Rossen zum Fraß vor.Da erlebten sie das Wunder,daß die Bestien nach solch einer Nahrung zahm wurden.Doch kurz vor erreichen der Schiffe,wurden sie vom Heer des Diomedes in schwere Kämpfe verwickelt.Herakles verlor dabei seinen Freund Abderos.Ihm zu Ehren gründete er die Stadt Abderos.Später entkamen die Rosse dem Eurystheus und wurden von Wölfen zerissen.Aus Verzweiflung über den Tod seines Freundes entschloß er sich mit Jason und seinen Argonauten einzuschiffen.

9. Aufgabe.

Beschaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hyppolite.Mit einigen Kampfgefährten segelte herakles durchs Schwarze Meer und landete am Fluß Thermodon vor der Stadt Temiscyra.Hyppolite aber erfreute sich der Heldengestalt und nahm ihn freundlich auf.Da beschloß die immer noch feindlich gesonne Göttin Hera , Unheil zu stiften.Im Gewande einer Amazonenjungfrau verbreitete sie das Gerücht,ihre Königin befinde sich bei Herakles in großer Gefahr.Sofort schwangen sich die Amazonenkrieger in den Sattel um die Griechen anzugreifen.Lange wogte der Kampf zwischen ihnen,bis Herakles endlich die Anführerin gefangennahm.Hyppolite schenkte ihm daraufhin das Wehrgehänge.

10. Aufgabe.

Die Heimführung der goldenen Rinderherde des Riesen Geryones.Eurystheus hofftr, das Herakles dieses Abenteuer nicht bestehen würde,denn Geryones besaß drei Leiber,sechs Arme und sechs Füße.Kein Sterblicher hatte sich jemals mit ihm messen können.Doch da stellte sich ihm der mächtige Riese Antäos in den Weg.Er war so lange unbezwingbar,solange er mit seinen Füßen den Boden berührte,denn er war ein Sohn der Erdmutter Gäa.Doch Herakles überlistete den Riesen, er hob ihn in die Luft und umklammerte ihn solange,bis er keine Luft mehr bekam und erstickte.Nunmehr am Ziel, packte Herakles den zweiköpfigen Hund und auch die Wächter und erschlug sie mit seiner eisenharten Keule.Dann trieb er die Herde der goldenen Rinder davon.

11. Aufgabe.

Die Goldenen Äpfel der Hesperiden.Diese Früchte waren einst Zeus und Hera von Gäa, der Erde, zur Hochzeit geschenkt worden.Sie wurden in den Gärten der Hesperiden, der Töchter des Atlas, bewahrt, wo sie vielfältige Frucht trugen und von einem hundertköpfigen Drachen bewacht wurden. Doch kein Sterblicher wußte, wo sich die Gärten befanden.Viele Abenteuer bestehend kam er über Thessalien zum Kaukasus, wo der unglückliche Prometheus schmachtete. Mit sicherem Schuß erlegte Herakles den Adler, der zum täglichen Fraß herniederschwebte und löste den Titanen Prometheus, ein Freund des Menschengeschlechts von seinenFesseln.Zum Dank wie ihm Prometheus den Weg zu den Hesperiden.Endlich , nach langer Wanderung durch das glühendheiße Libyen gelangte der Held zu den Riesen Atlas, der am Rande der Erdscheibe das Himmelsgewölbe auf seinen breiten Schultern trug.Er bat Atlas ihm drei Äpfel zu pflücken. Atlas war auch bereit ihm diesen Wusch zu erfüllen.Er sagte, wenn er das Himmelsgewölbe loslasse, werde der Himmel einstürzen.Er bat also Herakles,daß, wenn er die Äpfel holte, er für kurze Zeit das Himmelsgewölbe tragen solle.Herakles übernahm diese Aufgabe.Nach kurzer Zeit erschien Atlas mit den Früchten.Aber dann frohlockte Atlas,denn er wollte nun nicht mehr das Himmelsgewölbe tragen.Was nun.Herakles bebte vor Zorn,durfte sich aber nichts anmerken lassen.Er griff zur List, sagte, das er sich nur etwas auf die Scultern legen wollte, um die Last ein wenig zu mildern,da ihm schon vor lauter Last die Stinader platzen würde.Diesen geringen Wunsch erfüllte Atlas ihm gerne.Herakles nahm die Äpfel, nickte dem Atlas zu und verschwand.Herakles überreichte dem Eurystheus die Früchte.

12. Aufgabe.

Die Entführung des Höllenhundes Cerberus. Herakles begab sich daher zunächst nach Eleusis, wo ihn die Priester über die Geheimnisse des Hades unterrichteten.Dennoch:wann hätte je ein Sterblicher gewagt,das ewige Schattenreich zu betreten!Schon zu Anfang seines Weges wäre der Kühne gescheitert,hätten ihm die Götter nicht geholfen.Der Götterbote Hermes und seine Beschützerin Pallas Athene nahmen sich seiner an und geleiteten ihn in das Nebelreich des Hades.Kaum hatten sie ihn verlassen,da trat ihm die Medusa gegenüber.Unerschrocken trat er ihr mit dem Schwert gegenüber und vertrieb sie.Endlich stand er vor ihm.Drohend sah ihn der Beherrscher der Unterwelt an.Er erlaubte ihm Cerberus zu entführen,falls er es ohne Waffengewalt schaffen könnte.Damit war Herakles einverstanden.Er legte alle seine Waffen ab ,griff nur mit Rüstung und dem Fell des Nemäischen Löwen an.Cerberos wehrte sich mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen.Das waren der gepanzerte Drachenschwanz,das Gift seiner Zähne und die Schlangen,die ihm auf dem Rücken wuchsen.Geschickt gelang Herakles das Untier an die Kehle zu packen und so lange zu würgen,bis das Untier zu Tode erschöpft erschlafft nachgab.Kaum erblickte der Cerberos das Tageslicht,da spie er giftigen Geifer aus, und wo er hinfiel,wuchs der giftige Eisenhut,der noch heute auf der Erde wuchert.Eurystheus aber war durch diese Tat so erschüttert,das ihm vor Herakles graute.Er entließ ihn aus seinen Diensten,nachdem er ihm befohlen hatte,das widerwärtige Ungeheuer wieder in den Hades zu bringen.